Netscape Navigator

Netscape Navigator 9.0.0.6

Browser-Meilenstein am Ende

Netscape war Ende der 90er Jahre lange Zeit der Marktführer unter den Browsern. Selbst Mircosofts Internet Explorer hatte zunächst keine Chance gegen den Netscape Navigator. Nach wirtschaftlichen und technischen Schwierigkeiten wurde es lange Zeit still um den alternativen Browser. Auch der letzte Versuch eines Revivals mit der Netscape-Version 9 endete in der Sackgasse. Zwar war der Ansatz für Version 9 geschickt gewählt: Netscape macht aus der harten Konkurrenz zwischen dem Microsoft-Browser und der Mozilla-Alternative eine Tugend. Die Entwickler steckten in der letzten Netscape-Version einfach die Technik beider Browser zusammen. Dennoch blieb der Erfolg aus. Im Prinzip basiert der Netscape-Browser in der Version 9 auf dem Mozilla Firefox. Entsprechend angenehm und sicher ist die Navigation durch das Internet. Der neue Netscape arbeitet mit dem so genannten Tabbed Browsing. Damit lassen sich unbegrenzt viele Webseiten innerhalb eines einzigen Fensters laden und anzeigen. In der so genannten Mulit-Bar und dem Live Content sind zahlreiche zusätzliche Informationsdienste integriert. Unter anderem bieten diese beiden Symbolleisten direkten Zugriff auf den Netscape-Maildienst und die Websuche, auf Top-Nachrichten, aktuelle Regional- und Lokalnotizen oder etwa die Wettervorhersage für einen Ort Ihrer Wahl (in der englischsprachigen Beta-Version ist diese Funktion auf US-amerikanische Städte beschränkt). Da die Leisten komplett an Ihre Bedürfnisse anpassbar sind, vermeiden Sie eine mit Symbolleisten und Zusatzwerkzeugen überladene Browser-Oberfläche. Ein Downloadmanager, zusäzliche Sicherheitselemente wie ein Popup-Blocker sowie ein gelungener Passwort- und Formular-Manager runden die neue Version des Browser-Veterans ab. Den Wechsel von einem der anderen Browser erleichtert Netscape mit zahlreichen Importfiltern. Fazit Die Herkunft des Netscape Navigator ist in vielen Menüs und Funktionen unverkennbar. Trotz des veränderten Designs und der zahlreichen Zusatzfunktionen schimmert immer wieder der Feuerfuchs durch die neue Oberfläche. Die zusätzlichen Funktionen des Netscape-Browsers ergänzen den Firefox aber geschickt. Der Nachteil des Rundum-Pakets: Die Benutzeroberfläche von Netscape wirkt mit Buttons und Befehlen äußerst überladen. Die schnellere Navigation rechtfertigt die hohen Systemanforderungen allerdings nicht. Ganze Beschreibung lesen

Gut
7

Netscape war Ende der 90er Jahre lange Zeit der Marktführer unter den Browsern. Selbst Mircosofts Internet Explorer hatte zunächst keine Chance gegen den Netscape Navigator. Nach wirtschaftlichen und technischen Schwierigkeiten wurde es lange Zeit still um den alternativen Browser. Auch der letzte Versuch eines Revivals mit der Netscape-Version 9 endete in der Sackgasse. Zwar war der Ansatz für Version 9 geschickt gewählt: Netscape macht aus der harten Konkurrenz zwischen dem Microsoft-Browser und der Mozilla-Alternative eine Tugend. Die Entwickler steckten in der letzten Netscape-Version einfach die Technik beider Browser zusammen. Dennoch blieb der Erfolg aus. Im Prinzip basiert der Netscape-Browser in der Version 9 auf dem Mozilla Firefox. Entsprechend angenehm und sicher ist die Navigation durch das Internet. Der neue Netscape arbeitet mit dem so genannten Tabbed Browsing. Damit lassen sich unbegrenzt viele Webseiten innerhalb eines einzigen Fensters laden und anzeigen. In der so genannten Mulit-Bar und dem Live Content sind zahlreiche zusätzliche Informationsdienste integriert. Unter anderem bieten diese beiden Symbolleisten direkten Zugriff auf den Netscape-Maildienst und die Websuche, auf Top-Nachrichten, aktuelle Regional- und Lokalnotizen oder etwa die Wettervorhersage für einen Ort Ihrer Wahl (in der englischsprachigen Beta-Version ist diese Funktion auf US-amerikanische Städte beschränkt). Da die Leisten komplett an Ihre Bedürfnisse anpassbar sind, vermeiden Sie eine mit Symbolleisten und Zusatzwerkzeugen überladene Browser-Oberfläche. Ein Downloadmanager, zusäzliche Sicherheitselemente wie ein Popup-Blocker sowie ein gelungener Passwort- und Formular-Manager runden die neue Version des Browser-Veterans ab. Den Wechsel von einem der anderen Browser erleichtert Netscape mit zahlreichen Importfiltern. Fazit Die Herkunft des Netscape Navigator ist in vielen Menüs und Funktionen unverkennbar. Trotz des veränderten Designs und der zahlreichen Zusatzfunktionen schimmert immer wieder der Feuerfuchs durch die neue Oberfläche. Die zusätzlichen Funktionen des Netscape-Browsers ergänzen den Firefox aber geschickt. Der Nachteil des Rundum-Pakets: Die Benutzeroberfläche von Netscape wirkt mit Buttons und Befehlen äußerst überladen. Die schnellere Navigation rechtfertigt die hohen Systemanforderungen allerdings nicht.